Lord Hyperlord

Author: Lord Hyperlord

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Lord Hyperlord

 

Lord Hyperlord, mit bürgerlichem Alias besser bekannt als Sebastian Simon, ’85er Jahrgang. Fertig.

Lord HyperlordSchön wärs, hm?

Ich möchte Dir auf dieser Seite einen Eindruck davon vermitteln, was ich für ein stilistischer Typ bin, welche Klänge wohl tendenziell aus meiner Feder stammen und prinzipiell auch die vielen musikalischen Einflüsse auf mich etwas herausstellen. Damit versteht man mich hinterher vielleicht besser…das „Achso, na dann, kein Wunder“-Phänomen. Let’s get it on.

 

 

Wie kam ich zur Musik?

Der Einzug des Commodore 64 im zarten Alter von sechs Jahren sollte mein Leben grundlegend prägen. Sowohl bei der Ausprägung meiner Interessen und späteren Karriereverlauf, als auch musikalisch. Der Commodore war zwar schon „damals“, also ich ihn von Bekannten geschenkt bekam (wg. Anschaffung neuer Hardware) technisch überholt, allerdings seiner Zeit vorraus. Der integrierte Soundchip revolutionierte den Audiobereich in der noch jungen Computerwelt und der Klang ist bis heute unverwechselbar und, zumindest für mich, nicht nur aus Gründen der Nostalgie immer wieder hörenswert. 8 Bit …
Schon damals hatte ich eine Software, mit der ich den Tasten auf der Tastatur Klänge bzw. Geräusche dieses Soundprozessors zuordnen konnte. Ich habe ehrlich gesagt…20 Jahre später, keinen blassen Schimmer mehr, wie das hieß. Auf jeden Fall war drückte ich mit meinen kleinen Fingerchen schon auf einem ausgewachsenen Effektsampler rum. Bei einem Bekannten, der aktiv in einer Band das Keyboard spielte, sah ich dann auf dem Amiga auch das erste Mal „Steinberg Cubasis“ und hatte endlich genügend Begrifflichkeiten gesammelt, um mich mit der Materie intensiver auseinander zu setzten bzw. mir etwas mehr Hintergrundwissen anzulesen, recht schnell hatte ich das mit Wave, Midi, Codec, […] kapiert.

Dann passierte zumindest von meiner Seite nicht viel, ich tauschte den Commodore dann als Teenager gegen meinen ersten, selbst gekauften Intel PC ein. Mit dem bald drauf beginnenden Plug and Play Zeitalter durch Microsoft’s Windows 95 Betriebssystem stand ich vor schier unendlichen Möglichkeiten. Das bisschen Taschengeld investierte ich natürlich in Hardware, um die Gaming Experience möglichst weit ausgereizt zu erfahren, entdeckte dabei aber auch die ersten Programme, um „richtig“ mit Audiodateien zu interagieren. Das war dann so das erste Mal, dass ich ein Lied wirklich als Wellenform auf dem Bildschirm sah. Nun stellte ich mir natürlich gleich die Frage: Wie macht man so eine Datei?

MAGIX hielt für mich zu diesem Zeitpunkt DIE Lösung parat, den MAGIX MusicMaker, Version müsste ich jetzt wohl lügen. Die Software ist ein richtig professionell gemachter (und mittlerweile auch tatsächlicher) Arranger – angefangen mit 8 oder 16 Spuren, heute, ich erinnere mich an mein letztes produziertes Stück zurück, reden wir von 192. Das Prinzip war einfach, der Effekt groß. Ich tüftelte Tage und Nächte mit dem „Effect Rack“ und entwickelte da wohl auch so allmählich meinen Stil und festigte mich im Umgang mit „bpm“, „Flanger“, „Gator“, „Delay“, …
Mit sämtlichen Versionen kompositionierte knapp 10 Jahre lang bis zum heutigen Tag. Nun ergibt sich natürlich auch die Chance, diese Werke zu mixen …

 

Einflüsse

Musikalisch wurde ich fast von jedem Genre irgendwie beeinflusst. Hand aufs Herz, durch Napster konnte ich mir auch wirklich alles anhören bzw. aneignen, was mich interessierte. Aber langsam, machen wir das lieber chronoligisch und von vorne.

Als Kind bzw. Jugendlicher wirkte natürlich das Elternhaus massiv auf mich ein. Meine Mutter ist noch bis heute musikalisch „trendy“, es wundert kaum, dass auch der Sohn in irgend einer Form einen Bezug zu Musik finden wird, denn es lief eigentlich permanent MTV im TV und CDs aus der Anlage. Guter Startpunkt hier, denn meine Mum „legte“ in meinem Besiein natürlich eher die Sachen auf, die mich nicht verjagten. Hier wurden Grundpfeiler gesetzt mit Queen, ZZ Top und Aerosmith, aber auch sehr viel „Gay Pop“ aka George Michael. Mit zunehmenden Alter kamen dann auch weitere Kracher dazu wie „Jamirouquai“, dessen „Deeper Undergrund“ sofort wieder beim Schreiben dieser Zeilen präsent ist. Halten wir fest:
– Funk & Pop/Rock in frühem Alter

Mit dem Teenyalter tat sich in der Welt auch etwas, Hip Hop wurde nach und nach mit Rockelementen vermischt, das Genre „Crossover“ bildete sich zusehends heraus. Stichwort: Limp Bizkit. Diese Musikrichtung sollte maßgeblich meine Jungendzeit beeinflussen, wurde aber so mit 16 Jahren dann doch eher von Rock als HipHop geprägt. Ich muss dazu noch erwähnen, dass wenn ich von HipHop spreche, das meine, was heute als „Oldschool“ bezeichnet wird (Run DMC, Grandmaster Flash, Gangstar, Beastie Boys) und das ich auch bis heute stets und ausdrücklich klarstellen möchte!
Als der Sturm und Drang etwas nachließ weichte auch meine musikalische Vorliebe etwas auf und ich entdeckte zusammen mit einem engen Freund die mir bis dato völlig verborgen gebliebenen Genres des Acid Jazz, Trip-Hop & Ambient. Und das intensiv und über Jahre.

Jetzt sind wir fast schon in der Gegenwart angelangt. Wie bitteschön ist der Junge jetzt von 80 auf 130 Beats per Minute gekommen? Durch eben die Frage nach „wie geht das?“, denn hier wurden oft Liveinstrumente mit Studiobeats vermengt und gemischt, mit Effekten versetzt usw. usf. – jetzt tat sich eine riesige Welt auf wenn man nach den Originalen dieser Downtempo-Songs recherchierte.
Der absolute Durchbruch war dann die Love Parade in Essen, eine Freundin hat mich überredet, wenn ich fahre, mir den Tank zu zahlen. Ich war total begeistert vor Ort von der Musik, den Menschen und der Partykultur. Ab hier ging es dann richtig los, es folgten Love Family Park, Time Warp in Rotterdam und Mannheim, Green & Blue, …

 

Stil

Mir, bzw. meinen Tracks wurde bzw. wird stets nachgesagt, ihren Fokus eher auf extravaganten Beats und loopy Groves zu haben. Richtig. Und dies könnte sich durch Friday Night Mixing auch noch intensivieren, denn ich habe ganz klar vor, nicht umbedingt wieder zum Arranger zurückzukehren, sondern meine 16 GB Samples in irgend einer Form im Mixing zu verarbeiten.
Die vielen Deep und Minimal-Einflüsse (Minimal begenete mir zur gleichen Zeit wie Acid Jazz) sind ganz klar im Vordergrund und bilden meinen Sound, Drum & Bass quasi *lach*

 

Wie kam dann der Übergang vom Producing zum Mixing?

Lord HyperlordHa, da kann ich ja direkt weitermachen und mit meiner Märchenstunde fortfahren!

Die Story hier ist weder zu Ende noch im finalen Zustand. Mir fehlt aktuell ein klein wenig Zeit, aber ich reiche das so schnell es geht nach!